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Bericht über unsere JP/R am 10. September 2011
Am 10. September 2011 trafen sich morgens
früh 11 Teams in Cloppenburg am Suchenlokal Jagdhaus Bühren,
um auf der diesjährigen jagdlichen Jugendprüfung ihre jungen
Hunde prüfen zu lassen.. Es waren insgesamt 7 Labrador Retriever,
3 Flat coated Retriever und 1 Curly coated Retriever mit ihren Führern.
Nach Richterbesprechung, kurzer Begrüßungsansprache des Prüfungsleiters
Herr Keimer und feierlichem Jagdhornblasen starteten die Teilnehmer in
zwei Gruppen ins Revier. In meiner Gruppe waren neben mir mit Dione noch
die beiden weiteren Flatcoats und 3 Labradors mit ihren Führern,
die von dem gut gelaunten Richterteam Bianca Willems-Hansch, Hans-Georg
Keimer und Gerd Möller unter die Lupe genommen wurden.
Als erstes Fach wurde die Freie Verlorensuche
geprüft, mein „Angstfach“, nachdem ja genau das drei
Wochen zuvor auf meiner ersten dänischen Markproeve völlig schief
gelaufen war. Das Suchengelände war recht anspruchsvoll mit dichtem
Bodenbewuchs. Dione machte ihre Sache wirklich sehr gut, so gut, dass
wir für diese Aufgabe sogar mit 11 Punkten bedacht wurden. Hat vielleicht
jemand den Stein von meinem Herzen plumpsen hören? Auch alle anderen
Gespanne meisterten diese Aufgabe ohne größere Probleme.
Nach einer kurzen Frühstückspause
fuhren wir weiter zu unserer zweiten Aufgabe, der Wasserarbeit. Wasserfreudig
waren alle Hunde und die Ente war von jedem Retriever in den Seerosen
schnell gefunden und zurückgebracht worden. Ach ja, wasserfreudig
mussten auch die Autos sein, glich doch die Fahrstrecke dorthin aufgrund
der starken Regenfälle in den letzten Tagen mehr einer tiefen Seenplatte
als einem befahrbaren Weg.
Als dritte Aufgabe erwartete uns der Walk-up
zur Überprüfung der Standruhe und des Merkens. Hier zahlte sich
Dione’s Ausgeglichenheit und ihre Nervenstärke besonders aus
und sie absolvierte auch diese Aufgabe ganz souverän. Insgesamt konnte
man sehen, dass einige der jungen Hunde mit der Standruhe und dem Warten
noch so ihre kleineren Probleme hatten, aber letztendlich haben auch hier
alle Teams unserer Gruppe die Aufgabe positiv beendet.
.
Die anschließende Überprüfung der Schussfestigkeit ergab
erwartungsgemäß bei keinem Hund irgendwelche besonderen Vorkommnisse.
Als letztes kamen wir dann an die
Schleppenarbeit zur Überprüfung von Spurwillen und Sicherheit
auf der Schleppspur. Auch hier kamen alle Vierbeiner mehr oder weniger
schnell zum Stück und damit hatten alle Teilnehmer unserer Gruppe
die Prüfung bestanden.
Im Suchenlokal haben wir später erfahren, dass aus der anderen Gruppe
ein Hund die Prüfung leider nicht bestehen konnte, alle anderen Teams
waren ebenfalls erfolgreich.
Es war wie gewohnt eine gut organisierte, harmonische Prüfung; vielen
Dank dafür an die Richter, Helfer, Mitstarter und natürlich
den Revierinhaber, ach ja und nicht zu vergessen an den Wettergott.
Insgesamt kamen für uns 266 Punkte zusammen, 2 Fächer wurden
mit je 11 Punkten bewertet, in allen anderen Fächern erreichten wir
glatte 10 Punkte.
Für Dione und mich war es ein schöner Tag, eine gelungene Prüfung
mit einem super Ergebnis, ich bin reichlich stolz auf meine kleine Zaubermaus.
Und zum Schluß auch hier noch einmal: Großes Dankeschön
an Johnny für diese tolle Hündin.
Dione’s Zensurentafel
| lfd.Nr. |
Prüfungsfach |
FWZ |
DZ |
UZ |
| 1. |
Freie Verlorensuche |
4 |
11 |
44 |
| 2. |
Wasserfreudigkeit und Verlorensuche i. deckungsreichen Gewässer |
4 |
10 |
40 |
| 3. |
Spurwille und Sicherheit auf Schleppspur |
3 |
10 |
30 |
| 4. |
Standruhe |
3 |
10 |
30 |
| 5. |
Merken |
3 |
10 |
30 |
| 6. |
Feststellung der Schussfestigkeit
(ohne Benotung) |
schussfest |
| 7. |
Nasengebrauch |
3 |
10 |
30 |
| 8. |
Bringen von Nutzwild |
2 |
10 |
20 |
| 9. |
Führigkeit |
2 |
11 |
22 |
| 10. |
Arbeitsfreude |
2 |
10 |
20 |
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Gesamtsumme der Urteilsziffern (1. – 10.)
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266 |
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1. Platz, Suchensieger |
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