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Unser gemischtes Rudel besteht aus den
Zweibeinern Helmut und meiner Person Gaby, unserer Flat coated Retriever-Hündin
Fischermen’s friend Galene und unseren Dalmatinern.
Hunde gab es in meinem Leben schon von
Kindesbeinen an; von frühester Jugend waren es in meinem Elternhaus
Dalmatiner. Als Helmut und ich uns den Wunsch nach einem eigenen
Hund erfüllen wollten, entschieden wir uns im Jahr 1990 ebenfalls
für diese Rasse und unser Gigolo zog bei uns ein. Im Laufe
der Zeit haben wir unter dem Zwingernamen „vom Palmblick“
(VDH/FCI-geschützt) in unregelmäßigen, meist größeren
Abständen 5 Würfe groß gezogen.
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Zur Retrieverarbeit kam ich durch unsere
Darice vom Palmblick (geb. 23.12.1998).
Durch glückliche Umstände hatte ich die Gelegenheit, Darice
vom Welpenalter an in einer hiesigen DRC-Trainingsgruppe ausbilden
zu können, in der ich auch ohne Vorurteile mit meinem „Exoten“
willkommen war. Danke dafür an die damaligen Ausbilderinnen
Marion und Silke. Mit Darice habe ich dann im DRC die Begleithundeprüfung
und die Dummy A erfolgreich absolviert.
Die Lust auf intensive Hundearbeit wuchs
und zusätzlich erwachte der Wunsch, auch jagdlich tätig
zu werden. Im August 2001 begann ich im Landesjagdverband Hamburg
mit der Jungjägerausbildung und im März 2002 legte ich
die Jägerprüfung ab. Helmut habe ich während des
Lehrgangs irgendwie angesteckt und seitdem gehören wir beide
zu den „Grünröcken“.
Im Laufe der nun folgenden Zeit erkannten
wir, dass die Ziele, die man mit Dalmatinern erreichen kann, uns
in weiten Bereichen nicht genügen, ganz abgesehen von der Tatsache,
dass man mit einer Nicht-JGHV-Rasse als Jäger doch an so einige
schwerwiegende Probleme und Hindernisse gerät.
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Wir haben nach Ablegen der Jägerprüfung
in verschiedenen Revieren unsere Erfahrungen sammeln dürfen
und entdeckten so, dass uns die Niederwildjagd besonders am Herzen
liegt, und wir suchten nach einer dazu passenden Jagdhunderasse.
Durch meine schon zu dem Zeitpunkt bestehende Mitgliedschaft im
DRC hatte ich ständig Kontakt mit Retrievern, auch im Freundeskreis
waren verschiedene Retriever vertreten, die ich bei der Arbeit und
beim Training beobachtet habe – und die Entscheidung „Ein
Retriever soll’s sein“ war gefallen. Also überlegten
wir, welche der Retrieverrassen für uns die richtige ist, und
nach langem Hin und Her entschieden wir uns für den Flat coated
Retriever. Ende Mai 2005 zog dann im Alter von 8 Wochen unsere Galene
bei uns ein, und die Entscheidung für diese Rasse im allgemeinen
und für diese Hündin im besonderen haben wir bisher keine
Minute bereut.
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Mittlerweile
betreuen wir ein eigenes Niederwildrevier, was viel Arbeit, aber
noch mehr Freude bedeutet. Wir bewirtschaften überwiegend Rehwild,
jedoch gehören auch reichlich Tauben, Enten, Fasane, (Flugwild
ist Galene’s und meine große Leidenschaft), Hasen und
natürlich auch Raubwild wie Fuchs, Marder, Dachs etc. zu unserem
großen Beutespektrum.
In der jagdfreien Zeit und zum „Fithalten“ betreiben
Lene und ich auch Dummyarbeit und wenn es passt, starten wir vielleicht
auf dem einen oder anderen Workingtest – aber unsere Leidenschaft
ist doch eher das „real thing“.
Nachdem Galene sich sowohl in der Jagdpraxis
als auch auf Jagdprüfungen sehr gut bewährt hat und auch
die gesundheitlichen Ergebnisse nicht besser sein können, haben
wir uns entschlossen, mit ihr eine jagdliche Leistungszucht aufzubauen.
Mehr hierzu gibt unter dem Menuepunkt „Zucht“.
Wir freuen uns über alle netten Kontakte.
Vielleicht sieht man sich ja mal, herzlich willkommen.
Gabriele Kipphardt im November 2008
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